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31. Mai 2011: Von Point Alpha zum Kloster Hünfeld

5 Jun

Von Gabriele

Wir hatten unser Frühstück um halb acht Uhr bestellt, daher standen wir gegen halb sieben auf, um uns vollständig frühtstücks- und abmarschbereit zu machen. Die Mitarbeiter von Point Alpha waren ganz pünktlich da und super angenehm, super gastfreundlich und unser Frühstückstisch – das war einfach ein Traum.

Frühstück in Point Alpha

Der Kaffee weckte unsere Lebensgeister und gegen halb neun zogen wir mit guter Laune los. Ein Abschiedsfoto noch von diesem ereignisreichen Ort, damit wir mal wieder zu viert auf einem Foto sind.

Die vier Pilgerinnen: Abschied von Point Alpha

Wir schauten uns noch um an der Gedenkstätte. Innen gab es ein Foto einer Gedenkveranstaltung mit den Staatsmännern der Einheit: Kohl, Gorbatschow, Bush. Die hatten es geschafft, einen großen Umbruch innerhalb weniger Jahre zu gestalten. Und da ging es um sehr viel mehr Ebenen, in denen vereint werden musste. Ich war um die Zeit der Wende in Berlin und habe, da ich aktiv mit den Verwaltungen zusammen arbeitete, mitgekriegt, wie viele Prozesse dort verändert und angeglichen werden mussten. Wieviele Brücken wieder gangbar gemacht werden mussten allein in Berlin. Und ich fragte mich wieder: Warum um alles in der Welt schafft es die Kirche nicht? Es ist doch so viel weniger an Klärungsbedarf? Warum? Was kann daran jetzt so schwer sein? Warum ist man um Jesus Christus, den Friedensfürst (& -freund), so unversöhnlich, so uneins? Warum bleibt das so lange? Ich sag mal, an Jesus kann es doch nicht liegen…

Drei Staatsmänner, drei Pilgerinnen

Wir verließen unsere Enklave und trafen vor dem Zaun auf zwei wichtige Worte der Wiedervereinigung, die wir dem Prozess der Ökumene ans Herz legen möchten:

Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört - Wir sind ein Volk

Wir sind das Volk! Das war der Ruf der Demonstranten – zuerst in Leipzig, später überall. Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehörtist von Willy Brandt am 10. November 1989. Wir fotografieren noch ein paar Überbleibsel aus der Zeit der Trennung. Es macht sich Erschütterung und Trauer breit. Hier waren Menschen bereit, Menschen zu töten. Und man hat Frieden geschlossen und die Tötungsapparatur in den Ruhestand geschickt. Was soll die Welt nur von Jesus Christus halten, wenn seine Anhänger untereinander nicht Frieden schließen und sich wiedervereinigen können? Und was für ein Bild zeichnet dies von den Akteuren der Kirche?

Grenzzeichen - Birkenkreuz für ein Grenzopfer, Erdbunker, Überwachungsturm

Grenzzeichen - Birkenkreuz für ein Grenzopfer, Erdbunker, Überwachungsturm

Auf dem ehemaligen Grenzstreifen laufen wir weiter zum Haus auf der Grenze. Hier erhalten wir unseren Stempel für den Pilgerpass. Wir wollen uns lieber dem Kreuzweg widmen, daher sehen wir von einem Besuch der Ausstellung ab. Gegenüber vom Haus steht ein altes Steinkreuz. Ein Mitarbeiter erzählt uns, dass die Menschen im Geisaer Land sehr gläubig sind und daher die Grenztruppen es nicht wagten, das Steinkreuz zu schleifen, das ja so nah an der Grenze stand. Unten auf dem Steinkreuz steht: „Lass an dem Kreuz mich stehen, mit Demuth, Herr, bei Dir, dir willig nachzugehen, das einzig ziemet mir.“ Nachfolge! Während ich hier noch fotografiere und nach Pilgermanier ein kleines Holzkreuz dazustelle, sind die anderen schon weiter gegangen auf den Kreuzweg. Von diesem berichten wir auf einer Extraseite Der Weg der Hoffnung: Der Kreuzweg von Point Alpha.

Das alte Steinkreuz an der Grenze hat die DDR-Zeit überlebt und die Landschaft ist einfach nur ein Traum

Der Jakobsweg zweigt vom Kreuzweg direkt ab, wir wollen aber den Kreuzweg bis zum Ende gehen. Die Mitarbeiter am Haus der Grenze haben mir daher geraten, direkt auf dem alten Grenzstreifen weiterzugehen und dann über Setzelbach nach Haselstein zu gelangen. Am Ende meines Kreuzweges kann ich eine Weile zügig laufen, da ich doch sehr viel länger gebraucht habe, aber die Anderen hatten Vertrauen, dass ich sie sehr schnell einholen würde. Der Weg ist  in der Tat sehr angenehm zu laufen. Auf der Straße verließen wir nun endgültig Thüringen.

Ade Thüringen und Ostdeutschland...nun geht es nach Hessen

Ade Thüringen und Ostdeutschland...nun geht es nach Hessen und in erzkatholisches Land

In Setzelbach biegen wir auf einen Radweg ab, der nach Haselstein führen soll. Wir finden dort einen sehr schönen Rastplatz für ein 2. Frühstück und die Eindrücke vom Kreuzweg. Doch irgendwann führt der Radweg in einem großen Bogen wieder auf die Landstraße und das letzte Stück nach Haselstein geht es dann auf der Landstraße entlang. Während am Morgen noch schönes Wetter herrscht, zog es sich nun langsam zu und als wir Haselstein schon sehen, da beginnt es zu nieseln. Auf der Straße hält eine Frau bei uns an und fragt, ob sie uns ein Stück fahren könnte. Wir schicken sie ein Stück weiter zu Renate, die hinter uns laufend eine solche Hilfe immer gut brauchen kann. Wir sehen noch, wie das Auto wendet, kurz darauf fährt sie winkend an uns vorbei. Wie schön – es gibt immer wieder Wege-Engel, die uns weiter helfen.

Jesus, hilf Deinen Pilgerinnen! Wir wollen jetzt nicht klitschenass werden!

Auf den letzten Metern wird es immer dunkler. Wir kommen an einer Herz-Jesu-Statue vorbei und ich halte an, wie immer. Unten auf dem Sockel steht: „Siehe dieses Herz, das die Menschen so sehr geliebt hat“. Ein Pilgergebet: „Lieber Jesus, wir brauchen Dich jetzt ganz dringend. Bitte hilf uns, dass wir Schutz vor dem Regen finden.“ Und so erreichten wir Haselstein, während es weiterhin leicht nieselte, obwohl der Himmel vor uns anderes versprach. Dort fanden wir die Landmetzgerei  Pomnitz in Haselstein und in der Landmetzgerei auch Renate. Hier war ich schon vor zwei Jahren eingekehrt. Im Verkaufsraum ist auch ein kleines Bistro, aber das war voll. So lassen wir die Rucksäcke kurz auf ein paar Stühlen vor dem Laden stehen. Doch kaum eine Minute, nachdem wir den Laden betreten hatten, da kommt mit dicken Tropfen ein wahrer Wolkenbruch nieder. Der Himmel hat genau so lange gewartet, bis wir geschützt waren. Schnell holen wir auch noch die Rucksäcke hinein, jetzt war es egal, ob es hier eng wurde. Netterweise werden nun auch ein paar Plätze frei und wir gehen gleich in die Mittagspause über. Bis Hünfeld waren es jetzt noch ca. 9 km oder was auch immer… 😉

Renate kam gleich mit den Herren am Nebentisch ins Gespräch. So lernen wir den großen und den kleinen Herbert und Walter kennen. Während draußen der Regen prasselt, verwöhnen wir uns mit Kaffee, Würstchen und Kartoffelsalat und führen Glaubensgespräche. Der große Herbert, ein bärtiger Bär von einem Mann erzählte uns von dem Pfarrer seiner Kindheit, der immer und allen versuchte, vor Gott Angst zu machen. Er bezeichnete ihn als drittklassiges Personal. Daher habe er sich von der Religion abgewandt. Ich erzähle von meinem Gottesbild, das von den Erfahrungen von Fürsorge und Liebe auf meinen Pilgerwegen geprägt ist. Das findet er dann annehmbarer und kann so meinen Glauben verstehen. Wir berichten über unsere Pilgerreise und unsere Erlebnisse dabei. Auf meinem Handy kann ich ihm auch den schwingenden Botafumeiro der Kathedrale von Santiago zeigen, als wir im Gespräch auf den Camino Francés in Spanien kommen. Ich erzähle auch die Geschichte meiner Begegnung mit Winfried und siehe da: der große Herbert kennt ihn und trifft ihn so einmal im Monat. Wir bitten darum, ihm herzliche Grüße von uns auszurichten.

Irgendwann klart es auf und der Regen hört auf und wir machen uns auf. Das Gebet hatte wundervolle Wirkungen gehabt: Wir waren nicht nur vor dem Regen geschützt, sondern hatten auch noch eine sehr schöne Begegnung mit den Menschen vor Ort. Wir verabschieden uns herzlich von den drei Männern. Während der Pause haben Renate und Monika sich entschieden, von Haselstein aus den Bus nach Hünfeld zu nehmen. Renate leidet unter ihren Blasen und ihr fällt das Laufen immer schwerer. Lesya und ich freuen uns auf den schönen Höhenweg. Nachdem wir die Burgruine von Haselstein umrundet haben, geht es ordentlich bergauf, doch der Weg über die Hügel war ganz naturbelassen und wunderschön:

Für Lesya wie bei Oma

Für Lesya wie bei Oma in der Ukraine

Lesya ist begeistert. Diese Wege erinnern sie an ihre ukrainische Heimat, an die Sommerferien bei Oma auf dem Lande. Indem sie mir erzählt, wie es für sie war, laufen wir locker Kilometer um Kilometer weiter. Uns geht es gut mit dem Laufen, wir können nun etwas flotter gehen und haben neben dieser intensiven Naturerfahrung viel Spaß dabei. Das Panorama ist großartig. Hier können wir das Hessische Kegelspiel bewundern:

Das Hessische Kegelspiel

Ein Wiesel trägt auf seinem Rücken einen Apfel durch ein Stoppelfeld in einen kleinen, morschen Stall auf einer Lichtung, so ist es.

Mit dem Spruch kann man sich die Namen der Berge merken, die wie zu einem der Sage nach Kegelspiel für Riesen sich erheben: Wisselsberg, Rückersberg, Appelsberg, Stoppelsberg, Kleinberg, Morsberg, Stallberg, Lichtberg und Soisberg. Wieder und wieder: Wie ist diese Welt, wie ist diese Gegend so wunderbar!!!

Je weiter wir uns Hünfeld annähern, umso dichter und tiefer hängen die Regenwolken über Hünfeld. Wir bitten wieder darum, dass der Regen wartet, bis wir im Kloster angekommen sind. Wieder werden wir erhört, aber wir haben auch zum Schluss einen mächtigen Schritt am Leibe. Kurz nach drei sind wir in Hünfeld und schellen an der Klosterglocke. Die beiden anderen haben schon unsere Zimmer klargemacht und so gehen wir hinauf. Die Zimmer sind alle nach Heiligen benannt und wir kommen im Zimmer der Lucia unter. Monika und Renate haben diesmal die Vorräte besorgt. Monika hat sich ihre neuen Wanderschuhe hier nach Hünfeld schicken lassen, dafür geht ein Paket zurück in die Heimat, damit ihr Rucksack leichter wird. 4 kg wird sie nun los, das hilft ihr wirklich sehr! Sie ist noch unterwegs, als wir ankommen und wir treffen sie erst bei der Abendandacht wieder.

Auch heute haben wir ein sehr fruchtiges Essen: Kirschen und Pfirsiche, aber auch Kartoffelsalat in mehreren Formen. Wunderbar! Ein  wichtiger Programmpunkt heute ist das Labyrinth im Klostergarten von Hünfeld. Da gerade eine Menge Kinder darin herumtoben, Monika fehlt und wir auch an der Abendandacht teilnehmen wollen, wenn wir schon mal die Chance dazu haben, verschieben wir es auf später. Wäsche waschen, Duschen und ein kleines Schläfchen in einem herrlichen Bett mit Daunendecke – so mag es die Pilgerin.

Die goldene Maria aus dem Klostergarten von Hünfeld

Die goldene Maria aus dem Klostergarten von Hünfeld

Um 18.15 Uhr beginnt die Abendandacht in dem Gebetsraum gegenüber der Klosterpforte. Ein freundlicher Mann reicht uns die Psalmenbücher zu, aus denen hier gesungen wird. Dann erfolgt eine Lesung und Gebet. Es ist immer wieder ein Ruhepol bei der Einkehr in einem Kloster, es ist Ankommen.

Nach der Abendandacht ziehen wir uns die Regenjacken an und gehen zum Labyrinth. Neben dem Labyrinth steht diese sehr schöne Marienstatue. Hünfeld ist ein Marienkloster. Wir bitten auch sie um Begleitung bei unserem Labyrinth.

Jede von uns geht einzeln durch das Labyrinth, damit sich jede nur auf die eigene Wahrnehmung konzentrieren kann. Als erste geht Renate hinein. Sie kommt ganz glücklich wieder hinaus und hat viel zu erzählen.

Von Renate

Mein 2. Erlebnis hatte ich im Garten des Klosters Hünfeld. Dort ging ich in das Labyrinth mit der Frage.“Warum bin ich hier?. Die Antwort in mir lautete „Wachse und werde stark wie dieser Baum „. Ich schaute nach vorn und sah eine riesengroße Tanne  stehen. Da mußte ich dann doch lachen, und war auch beseelt von diesem Erlebnis. Immer wieder mußte ich daran denken, dass ich nicht allein bin und mit meinen Mitpilgern, die schon zu meinen Vertrauten geworden sind, reden konnte. Das machte mich glücklich.

Die große Tanne im Klosterpark von Hünfeld: So groß und stark sollte ich werden!

Dann erläuft sich Monika die Geheimnisse des Labyrinths. Am Ende braucht sie Zeit für sich und geht weit hinein in den schönen Hünfelder Klosterpark. Lesya ist die Dritte, und auch sie kommt wahrhaft bereichert hinaus. Es ist schon ein beeindruckender Platz.

Das sprechende Labyrinth von Hünfeld

Ich gehe als letzte hinein und kaum habe ich das Rund betreten, beginnt in meinem Herzen die Stimme zu sprechen:

„Es geht bei der Wiedervereinigung der Kirchen um ein uneingeschränktes, bedingungungsloses  Ja. Ein Ja, bevor alles geregelt ist. Es liegt nicht im Menschen, die Einheit wieder herzustellen, sondern bei Gott. Das ist der Anfang. Die Bereitschaft der Kirche, sich von Gott führen zu lassen wie einst das Volk Israel beim Auszug aus Ägypten. Es ist ein genau so uneingeschränktes Ja wie beim Heiraten. Ein Ja-„Bis dass der Tod uns scheidet“, ein Ja-„in guten und in schlechten Tagen“, ein Ja-„mit Gottes Hilfe“. Das, was das Sakrament der Ehe von den Ehepaaren fordert, das gilt auch hier. Es ist wirklich wie Heiraten ohne Ehevertrag. Man weiß auch vorher nicht, wo der gemeinsame Weg hingehen wird. Es ist Hingabe, es ist ein unbedingtes sich Einlassen auf den Prozess, den kein Mensch kennt, nur Gott. Alle notwendigen Mittel werden unterwegs von Gott gegeben, es ist wie mit Moses in der Wüste. Er und das Volk Israel bekamen auch alles, was sie unterwegs brauchten. Es geht zuerst um den Entschluss es zu tun: „Ja, mit Gottes Hilfe!“ Es kann an einem einzigen Tag geschehen. Die Kirche in ihrem Selbstverständnis als Leib Christi bedeutet in ihrer jetzigen Getrenntheit einen geteilten, zerhackten Leib Christ. Es ist, als ob Jesus jeden Tag von den Christen von neuem gekreuzigt wird, sein Leib ist nicht eins, sondern bleibt geteilt. Die Christen müssen sich darüber klar werden, was sie durch die Trennung Jesus Christus antun. Ein jeder muss sich fragen: Will ich Jesus jeden Tag wieder kreuzigen? Die Einheit ist der Schlüssel für die riesigen Probleme der Welt. Die vereinte Christenheit könnte durch ihr Beispiel wirken und wahren Frieden und Gerechtigkeit bringen. Der Segensstrom Gottes könnte wieder ungeteilt und mit ganzer Kraft auf die Menschheit fließen. Es geht auch darum, dass alle Ämter zur Disposition gestellt werden, um offen zu sein für Gottes Führung, wie er seine Kirche will.“

Voll erfüllt waren wir alle, als wir wieder in unsere Zimmer kamen und uns zusammen setzten. Renate hatte Rotwein gekauft und wir alle konnten miteinander anstoßen, um den Tag ausklingen zu lassen. Da auf dem Zimmer eine Bibel lag, machten wir zum Ergebnis wieder einmal die Übung  „Sprich nur ein Wort“ mit dem Bibelsäckchen. Ich zog Jeremia 1,19:

„Mögen sie dich bekämpfen, sie werden dich nicht bezwingen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten – Spruch des Herrn.“

Ich dachte dann, das ist doch alles unglaublich, was ich hier höre, was ich hier empfange. Wie soll ich das jemals jemandem erklären? Das klingt ja so klar, so eindeutig, aber auch so bedeutsam. Die Änderung, die hier gefordert wird, ist so umfassend, so fundamental. Die werden mich doch alle für verrückt erklären! Wahrscheinlich werden sie mich als spinnert abtun und das wars schon. Aber ok, auch wenn ich spinnert bin, dann ist es so. Mir kommt es schlüssig vor. Zum Abschluss lasen wir noch die heutige Lesung aus dem Schott-Register. Sie lautete – und auch das passte:

EVANGELIUM                                                                               Joh 16, 5-11

Wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

5Jetzt aber gehe ich zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von euch fragt mich: Wohin gehst du 6Vielmehr ist euer Herz von Trauer erfüllt, weil ich euch das gesagt habe. 7Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden. 8Und wenn er kommt, wird er die Welt überführen (und aufdecken), was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist; 9Sünde: dass sie nicht an mich glauben; 10Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; 11Gericht: dass der Herrscher dieser Welt gerichtet ist.

Ein ereignisreicher, ein schöner Pilgertag lag hinter uns. Zu unserer großen Freude hatten wir wunderbare Betten mit Federbettdecke, während draußen sich das Wetter abarbeitete. Ein wunderbar Schlaf folgte.

Lehre des Tages: Leg die Dornenkrone ab und hänge sie an den Nagel (lasse alle stechenden, unfriedlichen, trennenden und schmerzhaften Gedanken los) und gehe in die Freiheit. Und die heißt: Ein bedingungsloses „Ja, mit Gottes Hilfe“.

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