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Geistige Methoden unterwegs

5 Jun

Jesu Liebesgebot: Spruchmalerei aus der Georgenkirche in Eisenach

Pilgersegen in der Georgenkirche in Eisenach

Besichtigung der Wartburg und des Lutherzimmers

Gebetsabschluss  „Sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund“ und hinhören

Tägliches gemeinsames Gebet, tägliche Lesung von Pilgersegen

Arbeit mit dem Bibelsäckchen, wo eine Bibel vorlag

Lesung des Artikels von Wolfgang Thierse: Erinnerungen an 1989 (Point Alpha und Fulda)

Gehmeditation an der Brücke der Einheit in Vacha eingeleitet durch Gebete und Lieder an den Heiligen Geist

Das sprechende Labyrinth im Klostergarten des Oblatenklosters in Hünfeld

Regelmäßige Einkehr und persönliche Gebetszeiten in offenen Kirchen unterwegs

Heilungs-Gebet: „Bitte lieber Jesus Christus, heile den Teil in mir, der von …. genervt ist.“

Besuch der Himmelfahrtsmesse im Hohen Dom zu Fulda

Ausführliche Schweigezeiten auf dem Weg

Rosenkranz der Einheit beten

The Work von Byron Katie für die Arbeit am Balken im eigenen Auge

Besuch der Messen im Kloster Kreuzberg

Kreuzweg des Klosters Kreuzberg

Traktorandacht vor der Klosterkirche Kreuzberg

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Rosenkranz der Einheit

5 Jun

Rosenkranz & Jakobsmuschel

Speziell für die Vorbereitung und Durchführung dieser Pilgerreise haben wir einen speziellen Rosenkranz zusammengestellt und auch gebetet.

Im Laufe der Pilgerung wandelte sich das Ave Maria in folgende Form:

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus,
den wir alle so sehr lieben.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns und für die Einheit der Christen.

Rosenkranz: Einheit leben

Die Bibelstellen der 5 Gesätze:

1. Gesätz: Ihr sollt alle eins sein!

Johannes 17:

21 Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich
gesandt hast. 22 Deshalb habe ich ihnen auch die Herrlichkeit gegeben, die du mir anvertraut hast, damit
sie die gleiche enge Gemeinschaft haben wie wir. 23 Ich bleibe in ihnen, und du bleibst in mir. 24 Vater,
ich möchte, dass alle, die du mir gegeben hast, bei mir bleiben. Sie sollen an meiner Herrlichkeit teilhaben. Du hast mir die Herrlichkeit gegeben; denn du hast mich geliebt, längst bevor die Welt geschaffen wurde. 25 Guter und treuer Vater! Wenn die Welt dich auch nicht kennt, ich kenne dich, und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26 Ich habe ihnen gezeigt, wer du bist. Das werde ich auch weiter tun, damit deine Liebe zu mir auch sie erfüllt, ja, damit ich selbst in ihnen lebe.“

2. Gesätz: Versöhnung und Feindesliebe in der Bergpredigt

Einheit wieder herstellen / Bergpredigt in Matthäus 5:  Vergeltung durch Liebe

38 „Es heißt auch: ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn!‘ 39 Ich sage euch aber: Leistet keine Gegenwehr, wenn man euch Böses antut! Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin! 40 Wenn einer dich vor Gericht bringen will, um dein Hemd zu bekommen, so gib ihm auch noch den Mantel! 41 Und wenn einer von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei Meilen mit ihm! 42 Gib jedem, der dich um etwas bittet, und weise keinen ab, der etwas von dir leihen will. 43 Es heißt bei euch: ‚Liebt eure Freunde und hasst eure Feinde!‘ 44 Ich sage aber: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen!  45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne für Böse wie für Gute scheinen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose. 46 Wollt ihr etwa noch dafür belohnt werden, dass ihr die Menschen liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Zolleinnehmer, die sonst nur auf ihren Vorteil aus sind 47 Wenn ihr nur euren Freunden liebevoll begegnet, ist das etwas Besonderes? Das tun auch die, die von Gott nichts wissen. 48 Ihr aber sollt so vollkommen sein wie euer Vater im Himmel.“

Matthäus 6: Urteilen

1 „Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. 2 Denn so wie ihr jetzt andere
verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere legt, wird man euch selber messen. 3 Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? 4 Du sagst: ‚Mein Bruder, komm her! Ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen!‘ Dabei hast du selbst einen Balken im Auge! 5 Du Heuchler! Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen, um auch den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen.

Matthäus 7: Versöhnung mit dem Gegner

21 „Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: ‚Du sollst nicht töten! Wer aber einen Mord begeht, muss vor ein Gericht.‘ 22 Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, den erwartet das
Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: ‚Du Idiot!‘, der wird vom Obersten Gericht verurteilt werden, und wer ihn verflucht, dem ist das Feuer der Hölle sicher. 23 Wenn du eine Opfergabe zum Altar bringst und dir fällt plötzlich ein, dass dein Bruder dir etwas vorzuwerfen hat, 24 dann lass dein Opfer am Altar zurück, geh zu deinem Bruder und versöhne dich mit ihm. Erst danach bring Gott dein Opfer dar. 25 Setz alles daran, dich noch auf dem Weg zum Gericht mit deinem Gegner zu einigen. Sonst wird der Richter dich verurteilen, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis stecken. 26 Und ich sage dir: Von dort wirst du nicht eher wieder herauskommen, bis du auch den letzten Rest deiner Schuld bezahlt hast.“

3. Gesätz: Gemeinschaft in der Urgemeinde

Apostelgeschichte 2

42 Alle in der Gemeinde ließen sich regelmäßig von den Aposteln im Glauben unterweisen und lebten in enger Gemeinschaft, feierten das Abendmahl und beteten miteinander. 43 Eine tiefe Ehrfurcht vor Gott
erfüllte sie alle. Er wirkte durch die Apostel viele Zeichen und Wunder.´44 Die Gläubigen lebten wie in einer großen Familie. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam. 45 Wer ein Grundstück oder anderen Besitz hatte, verkaufte ihn und half mit dem Geld denen, die in Not waren. 46 Täglich kamen sie im Tempel zusammen und feierten in den Häusern das Abendmahl. In großer Freude und mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu gemeinsamen Mahlzeiten. 47 Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil Gott viele Menschen rettete.

Apostelgeschichte 4

32 All die vielen Menschen, die zum Glauben an Jesus gefunden hatten, waren ein Herz und
eine Seele. Niemand von ihnen betrachtete etwas von seinem Besitz als persönliches Eigentum; alles, was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam. 33 Mit großer Kraft und bestätigt durch Wundertaten bezeugten
die Apostel Jesus als den auferstandenen Herrn, und für alle sichtbar lag großer Segen auf der ganzen Gemeinde. 34 Es gab unter ihnen niemand, der Not leiden musste.11 Denn die in der Gemeinde, die
Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften sie, wenn es an etwas fehlte, brachten den Erlös herbei 35 und legten ihn vor den Füßen der Apostel nieder. Das wurde dann unter die Bedürftigen verteilt.

4. Gesätz: Gemeinschaft leben (mit der diesjährigen Jahreslosung)

Römer 12: Ermutigung zu einem Leben aus Gottes Geist

9 Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben. 10 Seid in
herzlicher Liebe miteinander verbunden, gegenseitige Achtung soll euer
Zusammenleben bestimmen. 11 Bewältigt eure Aufgaben mit Fleiß, und werdet nicht nachlässig. Lasst euch ganz von Gottes Geist durchdringen, und dient Gott, dem Herrn. 12 Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Seid standhaft, wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen. 13 Helft anderen Christen, die in Not geraten sind, und seid gastfreundlich!14 Bittet
Gott um seinen Segen für alle, die euch verfolgen, ja, betet für sie, anstatt sie zu verfluchen. 15 Freut
euch mit den Fröhlichen! Weint aber auch mit den Trauernden! 16 Seid einmütig untereinander! Strebt nicht hoch hinaus, und seid euch auch für geringe Aufgaben nicht zu schade. Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei. 17 Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Euer Verhalten soll bei allen Menschen als ehrbar gelten. 18 Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden. 19 Liebe Freunde, verschafft euch nicht selbst Recht. Überlasst vielmehr Gott das Urteil3, denn er hat ja in der Heiligen Schrift gesagt: „Es ist allein meine Sache, euch zu rächen. Ich, der Herr, werde ihnen alles vergelten.“ 20 Handelt so, wie es die Heilige Schrift von euch verlangt: „Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen; ist er durstig, gib ihm zu trinken. So wirst du ihn beschämen.“ 21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.

5. Gesätz: Die Vision

Offenbarung Johannes 21

9 Einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den sieben letzten Katastrophen getragen hatten, trat zu mir und sagte: »Komm! Ich werde dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes!«
10 Der Geist nahm von mir Besitz, und in der Vision trug mich der Engel auf die Spitze eines sehr hohen Berges. Er zeigte mir die Heilige Stadt Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam.
11 Sie strahlte die Herrlichkeit Gottes aus und glänzte wie ein kostbarer Stein, wie ein kristallklarer Jaspis….22 Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Gott, der Herrscher der ganzen Welt, ist selbst ihr Tempel, und das Lamm mit ihm.  23 Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, damit es hell in ihr wird. Die Herrlichkeit Gottes strahlt in ihr und das Lamm ist ihre Leuchte.  24 In dem Licht, das von der Stadt ausgeht, werden die Völker leben. Die Könige der Erde werden ihren Reichtum in die Stadt tragen.  25 Ihre Tore werden den ganzen Tag offen stehen, mehr noch: Sie werden nie geschlossen, weil es dort keine Nacht gibt.  26 Pracht und Reichtum der Völker werden in diese Stadt gebracht.  27 Aber nichts Unreines wird Einlass finden. Wer Götzen anbetet und sich nicht an die Wahrheit hält, kann die Stadt nicht betreten. Nur wer im Lebensbuch des Lammes aufgeschrieben ist, wird in die Stadt eingelassen.

Offenbarung Johannes 22

1 Nun zeigte mir der Engel den Fluss, in dem das Wasser des Lebens fließt. Er entspringt am Thron Gottes und des Lammes, und sein Wasser ist so klar wie Kristall. 2 An beiden Ufern des Flusses, der neben der großen Straße der Stadt fließt, wachsen Bäume des Lebens. Sie tragen zwölfmal im Jahr Früchte, jeden Monat aufs Neue. Mit den Blättern dieser Bäume werden die Völker geheilt. 3 In der Stadt wird nichts und niemand mehr unter dem Fluch Gottes stehen. Denn der Thron Gottes und des Lammes steht
in ihr, und alle Einwohner werden Gott dienen.  4 Sie werden Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, und
seinen Namen werden sie auf ihrer Stirn tragen. 5 Dort wird es keine Nacht geben, und man braucht weder Lampen noch das Licht der Sonne. Denn Gott, der Herr, wird ihr Licht sein, und sie werden immer und ewig
mit ihm herrschen. …7 Jesus sagt: Macht euch bereit! Ich komme bald.Wirklich glücklich ist, wer sich an die prophetischen Worte dieses Buches hält!“ … 11 Wer dennoch weiter Unrecht tun will, der soll es tun. Wer mit Schuld beladen bleiben will, der soll es bleiben. Doch wer ein Leben führt, wie es Gott gefällt, der soll weiterhin so leben. Und wer Gott gehört, der soll bei ihm bleiben.  12 Macht euch bereit! Ich komme schnell und unerwartet und werde jedem den verdienten Lohn geben. 13 Ich bin der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ziel, das A und das O2. 14 Glücklich werden alle sein, die ihre Kleider rein gewaschen haben. Sie dürfen durch die Tore in die Stadt hineingehen und die Früchte von den Bäumen des Lebens essen. 15 Draußen vor den Toren der Stadt müssen alle Feinde Gottes bleiben: alle, die sich mit
Zauberei abgeben, die sexuell zügellos leben, die Mörder, alle, die anderen Göttern nachlaufen, die gerne lügen und betrügen. 16 Ich, Jesus, habe meinen Engel zu dir gesandt, damit du den Gemeinden alles
mitteilst. Ich bin die Wurzel und der Nachkomme aus der Familie Davids. Ich bin der helle Morgenstern.“ 17 Der Geist und die Braut sagen: „Komm!“ Und wer das hört, soll auch rufen: „Komm!“ Wer
durstig ist, der soll kommen. Jedem, der es haben möchte, wird Gott das Wasser des Lebens schenken.

Lesestoff vor und auf der Pilgerreise

5 Jun

Uns begleitete für die Reflektion der Zeit der Wende der Bericht von Wolfgang Thierse:

Erinnerungen an 1989

Ebenso hatten wir ein Bibelsäckchen dabei.

Zur Vorbereitung standen allen Teilnehmern folgende Texte zur Verfügung:

Die Reformation

Martin Luther: Die 95 Thesen

Martin Luther: Von der Freiheit eines Christenmenschen

Elisabeth von Thüringen (Wartburg)

Der Heilige Bonifatius (Fulda)

Franz von Assisi (Kreuzberg)

Luther wollte keine Spaltung der Kirche Interview des Regensburger Bischof Müller in der Welt

Unterwegs gefunden

Bekennende Kirche Heft 44, Artikel: Die (Heils-)Notwendigkeit der Kirche [Gemeinde] – römisch oder reformatorisch?

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