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Wir tun es wieder! Einladung zum Himmelfahrtspilgern!

20 Mrz
Wir starten in Eisenach und auf der Wartburg

Wir starten in Eisenach und auf der Wartburg

25 Jahre nach dem Mauerfall wollen wir

„Der Einheit auf der Spur“

pilgern

23. Mai – 1. Juni 2014

von Eisenach und der Wartburg

über Fulda zum Kloster Kreuzberg

Es sind noch 7 Plätze verfügbar.

Logo EAEEin gemeinsame Veranstaltung des Projektes Peregrinatio der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung Berlin-Brandenburg und und der Pilgerherberge im Alltag in Berlin.

Hoffnung - Der Einheit auf der Spur, Skulptur von Ulrich Barnickel

Hoffnung – Der Einheit auf der Spur, Skulptur von Ulrich Barnickel

Der Mauerfall jährt sich dieses Jahr zum 25. Male, er hat das Leben von uns Berlinern und Brandenburgern enorm verändert. Ein Jahr später folgte die deutsch-deutsche Wiedervereinigung. Sie soll uns auf unserem Pilgerweg „Der Einheit auf der Spur“ inspirieren.

Die Begegnung mit Jesus Christus in der evangelischen, katholischen und orthodoxen Tradition und die Spuren der Deutschen Wiedervereini­gung bieten uns Raum zum Spüren von Trennung und Einheit, kaltem Krieg und Frieden, Armut und Reichtum, Begrenzung und Freiheit.

Hier war Luthers Schreibstube

Auf dem Ökumenischen Pilgerweg beginnen wir unsere Wanderung in Eisenach in der Georgen-Kirche mit dem Pilgersegen. In Eisenach war 1925 der 1. Ökumenische Gottesdienst in Deutschland. Auf der Wartburg lebten zwei weltweit bekannte Christen. Zum einen übersetzte hier Martin Luther als Junker Jörg die Bibel ins Deutsche. Er war der Auslöser, aus dem die Reformation, jedoch auch die Kirchenspaltung hervorging. Was forderte Luther? Was passierte? Gibt es Parallelen zur deutschen Teilung?

Rose auf der Wartburg

Auf der Wartburg lebte auch Elisabeth von Thüringen, die als Fürstin ihr Leben der Barmherzigkeit Christi verschrieben hatte und die Armut, Einfachheit und Gleichheit lebte. Was kann sie uns auf den Weg mitgeben?Nach der Wartburg verläuft der Pilgerweg auf dem bekannten „Rennsteig“ nach Oberellen, von dort weiter nach Vacha. Diese Stadt war lange ein deutliches Schaubild der deutschen Spaltung. Heute verbindet sie nach der friedvollen Wiedervereinigung mit der Brücke der Einheit das ehemalige Ost und West. Vielleicht erfahren wir hier Einheit und Frieden? Sagt sie uns etwas zur Überbrückung von Gegensätzen für die christliche Ökumene? Auf dem Rhön-Jakobsweg… geht es jetzt weiter. In Vacha lebte einst der Serviten-Mönch Herrman König, der 1495 den Pilgerführer nach Santiago de Compostela verfasste: „Die walfart und straß zu sant Jacob“. Ein guter Einstieg in unseren Jakobsweg hier! Zunächst bleiben wir in Thüringen und durch­queren die raue Rhön über Bremen nach Geisa, einst die westlichste Stadt des Ostblocks. Von hier aus steigen wir auf zum Point Alpha, dem erstgeborenen Bruder vom Checkpoint Charlie in Berlin.

Kreuzweg in Point Alpha – Kreuz am im Himmel und auf der Erde

Im Haus auf der Grenze erfahren wir mehr! Auf dem anschließenden Kreuzweg „Hoffnung“ wird uns die Passion Jesu voranbringen. An diesem Ort über­schreiten wir nochmals die Grenze, von Ex-Ost nach Ex-West, nach Hessen, auch die vom evangelischen zum katholischen Land. In Hünfeld kehren wir im Kloster ein, in dessen Garten ein Labyrinth unseren kreativen Geist anregen kann und wir Ruhe finden.

Flurprozession auf dem Jakobsweg in Fulda

Himmelfahrts-Flurprozession auf dem Jakobsweg in Fulda

Fulda… ist die nächste Station unserer Pilger­reise. Hier gründete St. Bonifatius ein Kloster, das direkt dem Papst unterstand. Der Dom St. Salvator lädt uns am Himmelfahrtstag zur Heiligen Messe ein. Über Büchenberg und durch das Gichenbachtal erreichen wir mit einem Aufstieg auf 1148 m Höhe die Schwedenschanze, einem Überbleibsel des 30-jährigen Krieges, auch ein Religionskrieg. Über Oberweißenbrunn steigen wir auf zum Franziskaner-Kloster Kreuzberg, der letzten Station unserer Pilgerreise bergauf. Beim Armutsorden des Franz von Assisi und am Fuß des Kreuzes auf dem Kreuzberg, dem Ort wahrer Befreiung und Einheit, klingt unser Weg aus.

Kreuzweg des Klosters Kreuzberg

Kreuzweg des Klosters Kreuzberg

In Bischofsheim wollen wir als Abschluss der Reise einen orthodoxen Gottesdienst besuchen.

Organisatorisches

Beginn: 23.5.2014, nachmittags in Berlin Ende: 1.6.2014, nachmittags in Berlin Unsere Pilgerstrecke beträgt ca. 150 km, ca. 25 km pro Tag. Der. 31.5. ist ein Ruhetag. Die Übernachtungen finden in Klöstern und Pilgerherbergen statt. Schlafsack/Matte sind erforderlich. Frühstück und Abendessen sind teilweise in den Übernachtungen enthalten. Die Verpflegung gestaltet jeder individuell, wobei wir, wo immer dies möglich ist, gemeinsam einkaufen, die Verpflegung transportieren, sie teilen und gemeinsam kochen. So kann jeder selbst dafür sorgen, dass er be­kommt, was er braucht.

Hier wird eingekehrt! Biergarten des Klosters Kreuzberg

Hier wird eingekehrt! Biergarten des Franziskaner-Klosters Kreuzberg

Der Gesamtpreis der Reise beträgt 375 Euro. Er enthält alle Übernachtungen, Bahnanreise mit Gruppenticket ab Berlin, den Eintritt auf der Wartburg und in Point Alpha und die Begleitung. Max. 12 TeilnehmerInnen. Die gesamte Reise funktioniert nach dem Prinzip, dass wir die Pilgerreise organisieren und spirituell begleiten. Die Wegstrecke verläuft auf markierten Pilgerwegen, doch ein jeder bleibt für sich verantwortlich, eine Haftung von unserer Seite ist ausgeschlossen. Die Reise wird angeleitet von Gabriele Sych, Organisatorin der Pilgerherberge im Alltag. Die Teilnahme an den spirituellen Angeboten der Pilgerreise ist erwünscht, um dem Thema gerecht zu werden, dabei stets freiwillig. Jeder entscheidet selbst über das Maß seiner eigenen Beteiligung.

Christen aller Konfessionen sind willkommen.

Information und Anmeldung:
Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung
Frau Susanne Weuda Email: s.weuda@akd-ekbo.de Telefon: 03381.250 27 21

Download pdf-Anmeldeformular hier: Anmeldung Der Einheit auf der Spur

oder an pilgerforumberlin@gmx.de

Anmeldeschluss: 1. Mai 2014

Vorbereitungstreffen: 9. Mai 2014 anlässlich des Mai-Termins der Pilgerherberge im Alltag

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Pilgern für die Einheit der Christen – Himmelfahrt 2011

5 Jun

27. Mai 2011 – 5. Juni 2011

Von der Wartburg/Eisenach

über Fulda

zum Kloster Kreuzberg

Die Idee zu diesem Pilgerweg

5 Jun

Von Gabriele

2009 vor dem Gebäude mit Luthers Schreibstube auf der Wartburg

Die Idee zu diesem Pilgerweg entstand im August 2009, als ich diese Strecke das erste Mal pilgerte. Eigentlich wollte ich in diesem Jahr nach Rom pilgern, hatte mir zum Jahresanfang ganz viele Bilder zu einem Visionsboard zusammengestellt. Leider hat es mit Rom in dem Jahr aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert, aber ich wollte auf jeden Fall mindestens eine Woche pilgern. So nahm ich mir einige der schönsten Bilder der Strecke heraus: Die Wartburg und die Rhön. Das war auch nicht so weit weg. Ich hatte anlässlich eines meiner Pilgervorträge einen Führer vom Ökumenischen Pilgerweg geschenkt bekommen und im Internet hatte ich eine Beschreibung des Rhön-Jakobsweges ab Fulda gefunden. Die Strecke zwischen Vacha und Fulda sollte markiert sein, das müsste ja zu finden sein. In der Woche vor Maria Himmelfahrt brach ich auf, um dann zu an diesem besonderen Tag wieder in Fulda zu sein und von dort aus abzureisen. Ich hatte eine wirklich wundervolle Woche. Parallel betete ich auf diesem Weg auf Bitte unseres Kaplans für eine Versammlung der christlichen Gemeinschaft Chemin Neuf, die sich für die Einheit unter den Christen einsetzt.

Als ich kurz vor Vacha im Freien übernachtete, kam mir die Idee zu dieser gemeinsamen Pilgerreise für die Einheit der Christen unter der Betrachtung der deutschen Wiedervereinigung, und ich schrieb dort meine Ideen den ganzen Abend auf. Mit Eisenach und der Wartburg boten sich uns geschichtsträchtige evangelische Orte für einen eindrucksvollen Anfang. In Vacha und in Point Alpha hätten wir Berührung mit der Geschichte der deutsch/deutschen Wiedervereinigung. Das Kloster Hünfeld, der Dom in Fulda und das Kloster Kreuzberg waren mir als ebenso geschichtsträchtige katholische Erfahrungsorte in Erinnerung.

Ein paar Eindrücke und Erlebnisse dieser Pilgerreise habe ich hier geschildert:

Eindrücke auf dem Weg von Vacha nach Hünfeld

Aufgrund meiner 6-wöchigen Pilgerreise im Heiligen Jahr 2010 nach Santiago de Compostela war dieser Weg erst in 2011 mit voller Aufmerksamkeit zu realisieren, obwohl natürlich das 20-jährige Jubiläum der Deutschen Wiedervereinigung ein schönes Datum gewesen wäre.

Da ich  durch meinen Kirchenaustritt mit 23 Jahren die Auswirkungen einer Kirchen-Trennung allein auf mein eigenen Lebens intensiv erfahren konnte, kann ich mir die Auswirkungen der großen Kirchen-Spaltungen vorstellen als einen gewaltigen Bruch für Milliarden sowohl auf die Christenheit wie auch die Menschheit über die Zeit. Selbst habe ich in dieser Beziehung Schuld auf mich geladen, dies hier mag ein Teil meiner Buße geworden sein.

Von Renate

Heute bin ich 61 Jahre am Leben,und fühle, nun bin ich auf meinem Lebensweg angekommen. Als ich Anfang 20 war, bemerkte ich bereits,dass mehr in meiner Brust schlägt, nicht mein Herz, sondern so viel mehr. Liebe, Freude, Mitgefühl und Empfindungen und Fragen,die ich mit Worten nicht benennen konnte und heute immer noch nicht kann. Damit lebt man dann mehr recht als schlecht,immer irgendwie auf der Suche, ein bisschen wie in zwei Welten. Es fehlten mir die richtigen Lehrer und der Austausch mit anderen Menschen. Also steht man dann alleine da, „damit“ ja womit,das ist hier die Frage. Endlich fand ich Gabriele, die meinen erweckten Wunsch „Pilgern zu gehen“ verstand und ein Forum „Pilgerherberge im Alltag“ in Berlin gründete. Toll dachte ich,endlich habe ich etwas gefunden,mein Herz öffnete sich. Ich fand dort Menschen,die mir vollkommen fremd waren,aber trotzdem sehr nahe. Es waren erst einmal nur Gesichter aber schon bald Persönlichkeiten. Ich war begeistert und sofort motiviert,als ich von dieser Pilgerreise erfuhr. Nur eine ganz böse Krankheit hätte mich von meinem Vorhaben,daran teilzunehmen, abhalten können. Wieder stellte ich mir die Frage, warum pilgern, was treibt mich? Ich ging voller Vorfreude und Neugierde in dieses Abenteuer.

Die Himmelfahrts-Einladung

5 Jun

Von Gabriele

Mit diesem Text haben wir über Flyer, die Webseite der Berliner Pilgerherberge im Alltag und in verschiedenen Pilgerforen zur Pilgerreise eingeladen. Anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen habe ich den Flyer auch an die Berliner Landespröpstin Frau von Kirchbach und den Berliner Weihbischof Herrn Matthias Heinrich übergeben:

Christen mit Einheitswunsch zum Mitpilgern gesucht!

Die Einheit der Christen liegt uns am Herzen. Für die Woche rund um Himmelfahrt (27. Mai bis 5. Juni 2011) bieten wir für 10 Mitpilger eine gemeinsame Pilgerwanderung an.

Geschichtsträchtige Wege…möchten wir mit Euch pilgern. Drei große Themen finden sich auf diesem Weg wieder. Sie heißen: Einheit, Friede und Befreiung. In Eisenach war 1925 der 1. Ökumenische Gottesdienst in Deutschland.

Hier war Luthers Schreibstube

Auf dem Ökumenischen Pilgerweg beginnen wir unsere Wanderung in Eisenach in der Kirche und steigen dann zur Wartburg auf. Hier lebten zwei weltweit bekannte Christen. Zum Einen übersetzte hier Martin Luther als Junker Jörg die Bibel ins Deutsche. Er war der Stein des Anstoßes, aus dem die Kirchenspaltung hervor­ging. Was forderte Luther? Was trennt uns noch so, dass Einheit nicht möglich ist? Und was war der Stein des Anstoßes für den Sozialismus und die deutsche Teilung? Gibt es Parallelen?

Auf der Wartburg lebte auch Elisabeth von Thüringen, die als Fürstin ihr Leben der Barm­herzigkeit Christi verschrieben hatte und die Armut, Einfachheit und Gleichheit zu leben liebte. Was kann sie uns auf den Weg mitgeben?

Hinter Eisenach verläuft der Pilgerweg auf dem bekannten und wunderschönen Wanderweg „Rennsteig“ und dem„Napoleonsweg“ über Oberellen nach Vacha. Diese Stadt war lange ein deutliches Schaubild der deutschen Spaltung. Heute verbindet sie nach der friedvollen Wieder­vereini­gung mit der Brücke der Einheit Ost und West. Und vielleicht erfahren wir hier Einheit und Friede mit unserem Nächsten? Und wie mag die Brücke zur christlichen Ökumene aussieht?

Jakob(u)sweg hinter Vacha

Auf dem Rhön-Jakobsweg… geht es ab Vacha weiter. In Vacha lebte einst der Serviten-Mönch Herrman König, der schon 1495 einen Pilgerführer nach Santiago de Compostela verfasste: „Die walfart und straß zu sant Jacob“. Das schenkt uns einen würdigen Einstieg in unseren Jakobsweg hier. Was gibt er uns mit?

Zunächst bleiben wir in Thüringen und durchqueren die raue Rhön über Bremen nach Geisa, einst die westlichste Stadt des Ostblocks. Von hier aus steigen wir auf zum Point Alpha, erstgeborenen Bruder vom Checkpoint Charlie in Berlin, wo wir uns nochmals Trennung und Einheit, aber auch der Ausstellung Freiheiten! und Hoffnung mit den hiesigen Kreuzweg stellen können.

Oblatenkloster in Hünfeld

Wir überschreiten die ehemalige Grenze, auch die vom evangelischen zum katholischen Land. In Hünfeld kehren wir im Kloster ein, in dessen Garten ein Labyrinth unseren kreativen Geist anregen kann und wir Ruhe finden.

Der Hohe Dom zu Fulda

Fulda… ist die nächste Station unserer Pilgerreise. Hier gründete der heilige Bonifatius ein Kloster, das direkt dem Papst und keinem deutschen Bischof unterstand. Der Dom St. Salvator lädt uns am Himmelfahrtstag zur Heiligen Messe ein. Wir verlassen Fulda in Richtung Süden und finden hinter Welkers den Steinhauck mit einer Rosenkranztreppe. Pilgern heißt Beten mit den Füßen, hier im Rhythmus des Mariengebetes. Über Büchenberg, Thalau, Gichenbach und Rommers erreichen wir mit einem Aufstieg auf 1148 m Höhe die Schweden­schanze, von dort aus geht es über Oberweißen­brunn zum Franziskaner-Kloster Kreuzberg, der letzten Station unserer Pilgerreise bergauf. Beim Armuts­orden des Franz von Assisi und an der Kalvarie auf dem Kreuzberg, dem Ort wahrer Befreiung und Einheit, klingt unser Weg aus.

Kalvarie auf dem Kreuzberg in der Rhön

Organisatorisches

Die Pilgerwanderung beginnt am Freitag, den 27. Mai in Eisenach, individuelle Anreise bis 18.30 Uhr und endet am 5. Juni im Kloster Kreuzberg. Bei Bedarf kann eine Gruppenreise mit der Bahn organisiert werden. Unsere Pilgerstrecke beträgt ca. 150 km, durchschnittlich ca. 21 am Tag.

Die Übernachtungen werden nach Pilgermanier so preisgünstig wie möglich gestaltet. Der Ge­samt­preis für alle Übernachtungen beträgt ca. 110 €, die an die einzelnen Gastgeber zu zahlen sind. Schlafsack und Isomatte müssen daher mitgenommen werden. Teilweise ist das Frühstück in der Über­nachtung enthalten. Die Verpflegung gestaltet jeder indivi­duell, wobei wir, wo immer dies mög­lich ist, gemeinsam einkaufen, die Verpfle­gung trans­por­tieren, sie teilen und kochen. So kann jeder selbst dafür sorgen, dass er bekommt, was er braucht.

Die gesamte Reise funktioniert nach dem Prinzip, dass wir die Pilgerreise organisieren, jedoch nicht im Sinne einer Reiseleitung oder eines kommerziellen Angebots. Die Wegstrecke ver­läuft auf markierten Pilgerwegen, doch ein jeder bleibt für sich verantwortlich, eine Haftung von unserer Seite ist ausgeschlossen. Wir sammeln für die Übernachtungen das Geld ein, damit die jeweiligen Vermieter es leichter haben.

Die geistigen Inhalte der Pilgerwanderung leiten wir an, sie sind freiwillig, und jeder entscheidet selbst  über das Maß seiner eigenen Beteiligung. Jeder ist darüberhinaus angefragt, selbst mit seinen Inspirationen und Ideen beizutragen. Als Ergebnis ist über unsere gemeinsame Hinwendung zu Gott für die Einheit der Christen auch eine gemeinsame Dokumentation geplant.

Gebete zur Vorbereitung

5 Jun

Mit diesen Gebeten haben wir uns vorbereitet:

Bitte um Einheit an den Heiligen Geist nach einem Gebet des Heiligen Augustinus

Atme in mir, Du Heiliger Geist,
damit ich Einheit spüre

Handle in mir, Du Heiliger Geist,
damit ich Einheit erfahre,

Verlocke mich, Du Heiliger Geist,
damit ich Einheit liebe,

Stärke mich, Du Heiliger Geist,
damit ich Einheit erkenne,

Hüte mich, Du Heiliger Geist,
damit ich Einheit bewahre,

Erfülle mich, Du Heiliger Geist,
damit ich Einheit lebe.

Und das fand ich in meinem Gotteslob drei Wochen vor der Pilgerreise:

Heiliger Geist, Du Geist der Einheit!

Schenke uns die Erfahrung der Einheit mit dem dreifaltigen Gott.

Zeige uns Wege zur Einheit der immer noch gespaltenen Christenheit.

Versöhne unsere Zerrissenheit zur Einheit im Mit- und Füreinander.

Hilf uns aufzubrechen in jene große Einheit, die die Menschheit aller Orte und aller Zeiten umfasst.

Amen.

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